Gespeichert unter: kreatives, technisches | Schlagworte: Adobe, Creative Suite, Design, Indesign, Interface, Multi-touch
Erst vor wenigen Tagen hat Adobe die Creative Suite 4 veröffentlicht. Das Paket ist nun erhältlich und kann geordert werden. Während der üblichen „Grace Period“ kann man Upgrades etwas günstiger kaufen. Adobe bringt neue Versionen der Programme in regelmäßigen Abständen heraus, so dass man davon ausgehen kann, dass die nächste Creative Suite in ca. 2 Jahren verfügbar ist.
Adobe Indesign ist Bestandteil der Creative Suite und bereits seit mehreren Jahren DAS Tool für die Produktion von Printsachen. Lange Zeit hatte Quark diese Position inne, wurde dann aber von Indesign überholt. Zu Recht, denn Quark hatte sich lange Zeit auf seinem Monopol ausgeruht. Was die Zukunft noch bringen mag, weiß keiner, doch wie könnte die nächste Version von Indesign aussehen?
Diese Idee hatte kein Problem als Auslöser, sondern einfach nur die Vorfreude auf die neue Version. Ich spielte mit dem Gedanken, wie ich mir Indesign wünschen würde. Dabei dachte ich an eine natürlichere Herangehensweise an das Layouten, wie sie vor dem Zeitalter der Computer üblich war. Man schnitt sich die Bilder zurecht, klebte Buchstaben auf und arbeitete viel mit der Hand.
Im Gegensatz dazu ist das Arbeiten mit der Maus etwas „schwierig“. Man zieht einen Rahmen auf, platziert darin Bilder, Grafiken oder Texte und schiebt diese hin und her, bis man mit dem Entwurf glücklich ist. Könnte man das traditionelle Arbeiten in das digitale Zeitalter adaptieren, wäre sicher ein Geschwindigkeitsvorteil möglich.
Mit dem Aufkommen und der Verbreitung der Multi-touch screens ließe sich dies leichter realisieren. Und eben hatte ich einen Clip zu Windows 7 gesehen, das nun auch nativ Multi-touch screens unterstützt. Die perfekte Voraussetzung, Indesign ordentlich umzukrempeln und fit für die neue Eingabegeräte zu machen.
Und so könnte es aussehen:
Ich starte Indesign. Mir wird eine Auswahl angeboten, wie z.B. „Neues Dokument anlegen“, „Dokument öffnen“, etc. Unter diesen Möglichkeiten wähle ich „Neues Dokument anlegen“ und gebe dann in eine Maske die Höhe, Breite, sowie weitere Angaben ein. Nach diesem notwendigen Übel wird der Hintergrund bzw. die Montagefläche grau und ich habe die weiße Fläche des Dokuments vor mir. Keine Menüs, keine Reiter, etc. stören das Gesamtbild. Nun clicke bzw. drücke ich auf die Montagefläche, worauf mir wieder eine Auswahl präsentiert wird. Ich kann zwischen „Bild“, „Text“ und anderen Kategorien wählen, die importiert werden können.
Habe ich mich für den Import eines Bildes entschieden, kann ich dieses unter den vorhandenen Dateien auf meiner Festplatte selektieren. Das Bild liegt nun auf der Montagefläche und kann von mir bearbeitet werden. Zum skalieren des Bildes presse ich den Daumen und den Zeigefinger auf das Bild und führe die Finger dann zusammen. Für eine Rotation fixiere ich mit einem Finger das Bild und drehe mit dem anderen das Bild. Zum ändern des Rahmens presse ich mit einem Finger auf die Kante des Bilder und kann dann zusammen mit einem weiteren Finger das Bild beschneiden. Optionen zu dem Bild werden mir angeboten, wenn ich einen Finger auf das Bild lege. Mit dem Zeigefinger und Mittelfinger zusammen kann ich das Bild bewegen.
Textfelder lassen sich bearbeiten, wenn man die zweimal antippt. Ansonsten kann man sie ebenso wie die Bilder anpacken. Soweit die Überlegungen eines Tages.
Übrigens: „Antippen“ könnte der Ersatz für „Klicken“ werden, wenn man mit Multi-touch screens arbeitet.
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