Ideenlager


Neuartige Singlesite
November 10, 2008, 1:36
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Als (seit Kurzem) überzeugter Single bin ich zwar nicht auf der Suche nach einer Partnerin, nutze aber einige vorhandene Angebote um interessante Persönlichkeiten kennenzulernen und evtl. Freundschaften aufzubauen. Zu diesem Zweck bin ich bei einigen Singlesites angemeldet. Was mich dabei mächtig stört ist die Ideenlosigkeit der Anbieter und der Versuch, mit der Einschränkung der Kommunikation, Geld zu verdienen. Hinzu kommt, dass auf den Seiten die Menschen meist zu Objekten verkommen.

Ein ganz schlechtes Beispiel ist meetic. Hier wird jede, noch so kleine, Eingabe überprüft. Für die meisten Angaben sind nur feste Werte möglich. Damit wird die Möglichkeit sein Profil zu individualisieren sehr stark reduziert. Dies nehmen die Kunden vieler Singlesites in Kauf und werden eine von vielen Karteien, die sich in der Datenbank des Anbieters stapeln. Im Gegenzug erhält der Kunde die Möglichkeit andere Karteien einzusehen. Mit der Zahlung einer monatlichen Gebühr darf er sogar die Menschen hinter den anderen Karteien anzuschreiben. No big deal!

Aber es geht auch besser. Dabei zielt meine Lösung vorrangig auf den Kennenlernprozess ab. Dieser läuft bei den aktuellen Angeboten so ab, dass man die Person seiner Wahl anschreibt. Das wars. Bei manchen Anbieter kann man auch rein wortlos flirten bzw. sich der Person gegenüber bemerkbar machen.

Meine Lösung bietet den Usern Plattformen an, die die User teilweise selbst generieren können. Diese Plattformen sind virtuelle Räume, die realen Vorbildern nachempfunden sind. Das sind beispielsweise Discos, Partys, Kneipen, Restaurants, Veranstaltungen, Ausstellungen, Zoos, etc. Der Anbieter bzw. der Realisator stellt dabei einige Räume öffentlich, die als Kontaktstelle genutzt werden können. Die virtuelle Räume sind Flash oder Ajax basiert und lassen sich unterschiedlich gestalten bzw. einrichten. Es bietet sich geradezu an, dass die Räumlichkeiten von Kunden angemietet werden können oder die Kunden einen monatlichen Beitrag zahlen müssen, um die Räumlichkeiten erstellen zu dürfen.

Sämtliche Kunden geben in den vorhandenen Infos über ihre Person nur minimalste Angaben. Bild, Geschlecht, Alter und ungefährer Wohnort reichen im Grunde völlig aus. Alles andere dürfen die Kunden durch Eigeniniative herausfinden. Dabei kommen die virtuellen Räumlichkeiten zum Zuge. Dabei sind diese in ihrer Unterschiedlichkeit breit gefächert, so dass alle Geschmäcker bedient werden. Sie dienen auch als Filter, um Menschen mit gleichem Interesse zusammenzubringen. Ein Partygirl wird sich z.B. eher im Raum „Disco“ aufhalten, als im Raum „Ausstellung“.

Der User meldet sich an, macht die nötigen Angaben und kann sich daraufhin in eine der Räumlichkeiten begeben. Er kann immer in einem Raum gleichzeitig sein, auch ausgeloggt. Ist er in einem Raum, kann er am öffentlichen Chat teilnehmen, oder gezielt Personen ansprechen. Beginnt er einen Dialog mit einer Person, können beide Beteiligte entscheiden, ob das Gespäch privat ist, oder öffentlich. Bei einem öffentlichen Gespräch können sich weitere Personen dazugesellen, während dies bei einem privaten nicht möglich ist. Im Gespräch mit einer Person kann man sich Notizen über die Person machen, die man später auch verkaufen kann. Nein, Scherz ;)

Das wichtigste an diesem Konzept sind die Räumlichkeiten, die öffentlich oder privat betrieben werden können. Ein Raum, der unter die Kategorie „Ausstellung“ fällt, kann mit eigenen Bildern geschmückt werden, während bei einem Raum der Kategorie „Disco“ eher die Musikauswahl im Vordergrund steht. Auch Räume mit sportlichen, politischen, unterhaltsamen Themen sind denkbar. Ebenfalls machbar sind Einladungen, die man an Personen verschicken kann und diese damit in den eigenen Raum laden kann. Auf diese Weise sind virtuelle Parties möglich, die das Kennenlernen vereinfachen und mehrere Personen zur gleichen Zeit online bringen. Die Parties sind in allen Räumen möglich, öffentlich wie privat. Loggt sich jemand in einem Raum aus, bleibt er in „Geistform“ im Raum, wobei diese mit der Zeit verblasst. Ist der „Geist“ verblasst, wird der User als inaktiv gekennzeichnet, kann aber jederzeit in einen Raum zurückkehren.

Logisch gesehen kann eine solche Site ein Erfolg werden. Müsste aber technisch und optisch einwandfrei funktionieren. Auch von Vorteil wäre eine groß angelegte Marketing Aktion. z.B als exklusive Einladungen an unterschiedliche Blogschreiber.


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